Rückversicherung
Die Münchener Rück lässt beim Akzept gerade von fakultativen Risiken - wie die Rückversicherung von Großveranstaltungen, von großen Wasserbauprojekten oder eines Windparks - neben anderen auch ökologische und soziale Aspekte einfließen.
Das Geschäft eines Rückversicherers ist, einfach ausgedrückt, die Versicherung der Erstversicherer. Ein Erstversicherer kann durch die Weitergabe eines Teils seiner übernommenen Haftung an einen Rückversicherer Risiken versichern, die sonst wegen ihrer Höhe oder Gefährlichkeit seine wirtschaftliche Kraft übersteigen würde.
Die einzelnen operativen Rückversicherungsbereiche der Münchener Rück haben dabei zahlreiche, aber jeweils sehr unterschiedliche Möglichkeiten, die Umweltaspekte, die mit den übernommenen Risiken verbunden sind, positiv zu beeinflussen. Das kann beispielsweise durch Beratung und Serviceleistungen oder durch die entsprechende Vertragsgestaltung und das Produktdesign geschehen. Dabei gibt es keine pauschalen Lösungen. Vielmehr lassen sich die konkreten Maßnahmen aufgrund der Unterschiedlichkeit der verschiedenen Lines of Business nur produkt- und branchenspezifisch und unter Berücksichtigung des jeweiligen Marktumfeldes definieren.
Wie dies konkret aussehen kann, zeigen folgende Beispiele, die sich am Rückversicherungsprozess orientieren:
Marketing/Akquisition
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Unterstützung von Versicherern, die Versicherungsprodukte entwickeln, um ökologisch sinnvolle Aktivitäten zu fördern (z. B. Förderung erneuerbarer Energien)
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Integration umweltrelevanter Aspekte in Seminare für Kunden und Mitarbeiter sowie in Publikationen für Kunden, Mitarbeiter und Öffentlichkeit
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Öffentlichkeitsarbeit: Positionspapiere, Fachbeiträge, Gutachten, Teilnahme an Konferenzen
Underwriting
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Einheitliche Bewertung von Umweltrisiken (Zugrundelegen einschlägiger technischer Regeln und internationaler Standards)
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Vertragsgestaltung (Konditionen, Selbstbehalte, Ausschlüsse, Claims-Cooperation)
Schadenbearbeitung
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Rückfluss von Erkenntnissen aus der Schadenauswertung für die künftige Schadenverhütung
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Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei der Auswahl der Schadenminderungsmaßnahmen